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Konsumentenkredit

7. Dezember 2022
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Konsumentenkredit

Der Konsumentenkredit (auch Konsumkredit, Privatkredit oder Ratenkredit genannt) entsteht, wenn sich ein Bankkunde bei seinem Kreditinstitut einen bestimmten Geldbetrag für eine bestimmte Zeit (in der Regel 12-max. 96 Monate) zu einem festen Zins (abhängig von der Höhe des Kreditbetrags, Bonität und Vertragslaufzeit) leiht und sich zur Rückzahlung verpflichtet.

Wie der Name schon sagt, dient der Konsumentenkredit zur Anschaffung privater Güter (Möbel, Urlaub, Auto oder auch zur Umschuldung des Girokontos). Konsumentenkredite werden im Kreditwesengesetz (KWG) geregelt.

Das Bestehen eines Konsumentenkredites wird in die SCHUFA eingetragen. Der Konsumentenkredit ist ein standardisiertes Bankprodukt; die Lohn- und Gehaltsabtretung (als Sicherheit für die Bank) gilt neben der Bonität (Kreditwürdigkeit des Schuldners) als Grundlage für die Gewährung eines Konsumentenkredites. Wenn der Konsumentenkredit zur Finanzierung eines Kfzs dient, wünscht die Bank in der Regel eine Sicherungsübereignung des Fahrzeugs.

Die Rückzahlung des Konsumentenkredits erfolgt monatlich in Raten (daher auch der Name Ratenkredit), diese Raten beinhalten den Rückzahlungsbetrag (Tilgung), die Zinsen für den Konsumentenkredit und sonstige Gebühren. Diese Gebühren können die Bearbeitungsgebühr (ca. 3% der Kreditsumme) der Bank für den Konsumentenkredit und/oder zusätzliche Versicherungen (Restschuldversicherung, Arbeitslosen- versicherung, Berufsunfähigkeitszusatzversicherung etc.) sein.

Da sich die Zinsen für einen Konsumentenkredit von Bank zu Bank stark unterscheiden können, lohnt ein genauer Vergleich des Effektivzinses, um die tatsächlichen Kosten zu erkennen.  Oftmals bieten Direktbanken günstige Konditionen für Konsumentenkredite an, manchmal gibt es jedoch auch spezielle Angebote bei der Hausbank.

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