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Genesungsgeld

7. Dezember 2021
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Genesungsgeld

Das Genesungsgeld – auch als verbessertes Genesungsgeld bezeichnet – wird entweder grundlegend, gar nicht oder optional in den Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung angeboten bzw. integriert. Sofern das Genesungsgeld vom Versicherer optional angeboten wird,

entscheidet der Versicherungsnehmer über die Höhe des Tagessatzes, bis zum offerierten Höchstsatz. Sollte man durch einen Unfall einen stationären Krankenhausaufenthalt hinnehmen müssen, erhält man (sofern mitversichert) aus der privaten Unfallversicherung und/oder parallel aus einer Krankentagegeldversicherung das Unfallkrankenhaustagegeld/ Krankenhaustagegeld für den nachweislichen Aufenthalt im Krankenhaus.

Hierzu wird vom Krankenhaus im Regelfall automatisch ein Aufnahme- und Entlassungsschein ausgehändigt. Nach Kenntnis des Versicherers über die Dauer des stationären Aufenthalts, zahlt die private Unfallversicherung für die gleiche Dauer des Krankenhausaufenthaltes das Genesungsgeld. 

Beispiel

Der kleine Timo fällt beim herumtoben mit seinem besten Freund, unglücklich die Treppe hinunter und bricht sich dabei das rechte Schienenbein. Timo wird innerhalb von 30 Minuten in das nächstgelegene Krankenhaus eingeliefert und noch am selben Tag am Schienenbein operiert.

Timo muss für 7 Tage im Krankenhaus bleiben bevor er entlassen wird. Bereits sechs Wochen nach der Entlassung ist Timo schon wieder mit seinem besten Freund unterwegs und macht die Gegend unsicher. Die Unfallversicherung zahlt für 7 Tage das Genesungsgeld an die Mutter von Timo (Versicherungsnehmer) aus.

Tipp

Der Leistungszeitraum für das Genesungsgeld ist in der Regel auf maximal 100 Tage begrenzt. Diese Regelung gilt für 100 aufeinanderfolgende Tage. Sollte man auf Grundlage einer anderen Vorfalls (Schadenursache) das Geseungsgeld beziehen, beginnt die Rechnung des Zeitraums von vorn.

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