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Was ist eine Führerscheinregelung?

20. Oktober 2021
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Was ist eine Führerscheinregelung?

Die Führerscheinregelung in der Kfz- Haftpflichtversicherung ist sozusagen eine entgegenkommende Maßnahme der Versicherer zur Einstufung in eine bessere Schadenfreiheitsklasse* (auch SFR* genannt) falls kein Schadenfreiheitsrabatt* für den Antagsteller der Kfz-Haftpflichtversicherung besteht – der Rabatt ist bereits verfallen – oder es hat noch nie ein Schadenfreiheitsrabatt* in der Kfz-Haftpflichtversicherung bestanden (z.B. Fahranfänger).

Die Führerscheinregelung der Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert, dass ein Versicherter der Kfz-Haftpflichtversicherung, wenn er mindestens drei Jahre im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für einen Pkw oder Motorrad ist, eine Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse 1/2 erhält.

Die Schadenfreiheitsklasse 1/2 entspricht in der Regel 140%. Wichtig zu wissen ist, dass die Führerscheinregelung der Kfz-Versicherung nur in Kraft tritt, wenn die Fahrerlaubnis von einem EU-Mitgliedstaat, z. B. Island, Norwegen, Liechtenstein oder der Schweiz ausgestellt wurde. Manche Versicherer bieten die Möglichkeit Fahranfängern sofort mit 140% oder besser Prozenten „einzusteigen“. Solche Regelungen können erheblich Beiträge in der Kfz-Haftpflichtversicherung einsparen.

Unter Umständen ist es möglich, dass die erfahrende Schadenfreiheits- rabatt (SFR*) bei einem Versicherungswechsel an den neuen Kfz-Versicherer nicht in der selben Klasse abgetreten wird. Bsp.: Sie haben in dem aktuellen Vertrag bereits einen SFR* 3 (in der Regel 70%) erfahren. Der Vorversicherer der Kfz-Haftpflichtversicherung tritt jedoch den SFR 1 (in der Regel 100%) an die neue Kfz-Haftpflichtversicherung ab.

Diese Verfahrensweise kann verschiedene Ursachen haben:

1 – Der Versicherer hat dies auf Grund der Sondereinstufung (ggf. für Fahranfänger) in seinen Bedingungen geregelt und tritt grundsätzlich den tatsächlich erfahrenen SFR* an den nachfolgenden Versicherer (Anbieterwechsel der Kfz-Haftpflichtversicherung) ab.

2 – Im ersten Versicherungsjahr wurde nicht die unfallfreie Mindestlaufzeit von 6 Monaten erreicht, da der Vertrag bspw. zum 03.09. im Ursprung begann. Hier hilft ein technischer Versicherungsbeginn in der Kfz-Haftpflicht- versicherung zum 01.07., sofern sich die diese Regelung finanziell rechnet.

Besonderheit: Diese Regelung kann sich auch zeitlich verschieben, sofern eine „entzerrte Hauptfälligkeit“ besteht. So kann eine Kfz-Haftpflicht- versicherung z.B. zum 03.09. ablaufen (Vertragsbeginn plus 1 Jahr), so dass der altbekannte Anbieterwechsel zum 01.01. des jeweiligen Folgejahres gar nicht möglich ist.

*SFR = Schadenfreiheitsrabatt = Schadenfreiheitsklasse

 

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