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18. August 2022
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TAN

Die TAN (TransAktionsNummer) ist ein Einmalpasswort, zumeist bestehend aus sechs Ziffern, das eine Teilnahme am Homebanking im PIN-TAN-Verfahren möglich macht.

Mithilfe der PIN (persönliche IdentifikationsNummer) identifiziert sich der Nutzer am Computer, um sich so z. B. im Online-Banking einzuloggen. Wenn man dann z. B. eine Überweisung ausführen möchte, fragt das Online-Banking nach der TAN um den Auftrag endgültig abzuschließen.

Ohne die Eingabe der TAN wird der Auftrag nicht abgeschlossen, bei einer fehlerhaften Eingabe wird die Eingabe einer neuen TAN erforderlich. Einmal genutzte TANs können nicht wiederverwendet werden.

In der Praxis kommen diverse TAN-Verfahren vor:

TAN-Liste:

In diesem Verfahren erhalten die Nutzer des Online-Bankings eine Liste per Post, um so jeden Auftrag elektronisch mit der TAN zu bestätigen. Entweder kann man bei diesem TAN-Verfahren die TANs beliebig eingeben oder der Reihe nach verwenden. Verbrauchte TANs verfallen nach einmaligem Gebrauch und können nicht erneut genutzt werden. Aufgrund von zahlreichen Betrugsfällen im Online-Banking nutzen immer weniger Banken dieses TAN-Verfahren.

Indizierte TAN (iTAN):

Bei diesem TAN-Verfahren kann der Nutzer keine beliebige TAN von seiner Liste eingeben oder der Reihe nach verfahren, sondern wird vom System (online?) aufgefordert, eine bestimmte TAN einzugeben. Hier werden die zu verbrauchenden TANs quasi per Zufallsprinzip herausgesucht.

SMSTAN (short messages TAN):

Dieses TAN-Verfahren – wie der Name schon sagt – funktioniert mit Hilfe von SMS, d. h., bei Auftragserfassung bekommt der Nutzer eine SMS mit der entsprechenden TAN auf das Mobiltelefon, welches er zuvor bei der Bank durch die Angabe der Mobilfunknummer registriert hat.

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