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10. Dezember 2022
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Beendigung

Die Beendigung ist das Ende eines Versicherungsvertrages, d.h. ab diesem Zeitpunkt ist der Versicherungsnehmer nicht mehr zur Zahlung der Folgeprämie verpflichtet und der Versicherer nicht zur Zahlung der Leistung.

Eine Ausnahme kann bei der Beendigung in der Rechtsschutzversicherung zum Tragen kommen. Unter Umständen kann der Versicherer noch für einen eintretenen Schadenfall haften, der nach Beendigung des Vertrages relevant wird, jedoch seinen Ursprung in der Vertragslaufzeit hatte. Solche Fälle sind über die Vorwärtsversicherung mitversichert.

Es gibt verschiedene Arten der Beendigung.

Zeitablauf

Der Zeitablauf wikt in Verträgen, die grundlegend eine geringere Laufzeit als ein Jahr bieten oder individuell unterjährig vereinbart werden. Oft wird  der Zeitablauf in Veranstaltungshaftpflichtversicherungen festgehalten, die beispielsweise einen einwöchigen Kongress oder eine Ausstellung versichern. Der Versicherungsvertrag endet durch den Zeitablauf auto- matisch zum vereinbarten Termin und verlängert sich nicht stillschweigend um ein weiteres Jahr.

Aufhebungsvertrag

Ein Versicherungsvertrag kann auch im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben werden – z.B. auf Grund einer bestehenden Doppelversicherung.

Tod der versicherten Person

Die Beendigung findet auch beim Tod der versicherten Person Anwendung, sofern die versicherte Person (Versicherungsnehmer und versicherte Person sind im Rgelfall identisch) vor Vertragsende verstirbt. In der privaten Unfallversicherung und Lebensversicherung tritt unter Umständen der Leistungsfall ein. Das heisst der Versicherer ist parallel zur vertraglich vereinbarten Leistung verpflichtet.

Wegfall des versicherten Risikos

Wird die versicherte Sache verkauft, z.B. ein Kfz, wird der Vertrag zum Verkaufsdatum beendet. Des Weiteren kann es vorkommen, dass man seine Wohnung vollständig auflöst oder auf unbestimmte Zeit in das Ausland zieht. In diesem Fall wird die Hausratversicherung beendet.

Tipps

1 – Sollte man aus Deutschland ggf. für immer auswandern, werden im Regelfall alle Versicherungsverträge beendet, da die Verträge auf dem deutschen Recht basieren und aus diesem Grund nicht aufrecht gehalten werden können. Eine Nachweisbescheinigung muss dem Versicherer vorliegen.

2 – Nicht immer muss ein „kurzfristiger Versicherungsvertrag“ preiswerter als ein Jahresvertrag sein. Eine möglichst genaue Prüfung ist daher empfehlenswert. Bei Jahresverträgen oder Mehrjahresverträgen ist die Beendigung anders geregelt. Die meisten Verträge enthalten eine Verlängerungsklausel, die besagt, wenn keine fristgerechte Kündigung zur jeweiligen Hauptflligkeit bei dem Versicherer eingegangen ist, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

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Das Bereicherungsverbot gilt unter anderem in der Schadenversicherung (in Sachversicherungen). Ein Versicherungsnehmer darf zu keinem Zeitpunkt eine höhere Leistung erhalten, als es ihm tatsächlich im Schadensfall zustehen würde. Geregelt ist dies im Versicherungsvertragsgesetz (VVG § 200; Bereicherungsverbot). Auf dieser Grundlage ist es in der Hausratversicherung oder aber auch in der ...
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Den Begriff Bergungskosten findet man im Regelfall in der privaten Unfallversicherung. Die Versicherungssumme für Bergungskosten wird oft pauschal im Vertrag festgelegt. Ersetzt werden nach einem unter den Versicherungschutz fallenden Unfall, die Kosten für: Rettungseinsätze, Sucheinsätze oder Bergungseinsätze. André Böttcher - Versicherungsmakler Berlin» Fragen? Berlin ✆ 030.56 555 940 | ...
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Eine Berufskrankheit ist eine Krankheit, die im direkten Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit steht und dadurch ursächlich zu Stande kam. Geregelt wird die Berufskrankheit über das Siebte Sozialgesetzbuch (gesetzliche Unfallversicherung – VBG).Der Begriff „Berufskrankheit“ ist im Siebten Buch Sozialgesetzbuch (Gesetzliche Unfallversicherung) vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1254) in § 9 ...
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Eine Berufsunfähigkeit der versicherten Person liegt vor, wenn sie mindestens 6 Monate, ohne Unterbrechung und weniger als 50% arbeitsfähig ist. Das heißt sie kann weniger als 50 % ihren aktuell ausgeführten Beruf ausüben. Diese Form entspricht den aktuellen Regelungen einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. In der Regel wird diese Grundlage seit dem Jahr 2002 durch private ...
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Besondere Versicherungsbedingungen

Besonderen Versicherungsbedingungen (BVB) finden in etlichen Versicherungsarten ihre Anwendung, so z.B. in der privaten Krankenversicherung oder auch in der Krankenzusatzversicherung. Übergeordnete Sachlagen für einzelne Risikogruppen und/oder Vertrags- inhalte werden durch besondere Versicherungsbedingungen geregelt. Zusätzlich zu den allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) werden ...
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Bewegungskosten sowie Schutzkosten (gehören zusammen) sind infolge eines versicherten Schadenfalles notwendige Kosten, die vom Versicherer erstattet werden. Diese Kostenposition wird aufgebracht, wenn andere Sachen (nicht zwingend versicherte Sachen) bewegt, geschützt oder verändert werden müssen, um die versicherte/n Sache/n wiederbeschaffen oder wiederherstellen zu können.Bewegungskosten ...
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